Thomas Wurzel: Ansprache zur Preisverleihung des Museumspreises 2014
"Mit der Preisvergabe wird die klare und überzeugende museumspädagogische Konzeption am ehemaligen Produktionsstandort gewürdigt."
"Mit der Preisvergabe wird die klare und überzeugende museumspädagogische Konzeption am ehemaligen Produktionsstandort gewürdigt."
"Wir haben das Konzept als hervorragend empfunden. Wir haben das Engagement gespürt. Wir haben die Lebendigkeit dieses Ortes, die Begeisterung gespürt, und das war etwas, was wir in besonderer Weise mit dem heutigen Tag auszeichnen wollten."
"Mein Dank geht in erster Linie an Frau Schüle und ihr Team. Ohne ihre Forschungen, ohne ihr Engagement und ohne ihre Aufbauarbeit würde es den Erinnerungsort in der jetzigen Qualität nicht geben."
"Wir haben natürlich sehr viele Museen in Hessen und in Thüringen, die hervorragende Arbeit machen, aber ab und zu ist es wichtig, einige besonders herauszuheben. Dieser schwierigen Aufgabe haben Sie sich gestellt. Dafür ein großes Dankeschön und Ihnen herzlichen Glückwunsch zu diesem Preis!"
"Das Leben dieser Menschen bezeugt verschiedene Dimensionen der nationalsozialistischen Verfolgung, des Widerstands und der Rettung. Eigens für die Ausstellung geführte Film-Interviews, Dokumente und Fotos berichten von der Kindheit, den Lagererfahrungen und dem Schicksal der Familien."
"Als Staatsdiener, ob im Beamten- oder im Angestelltenverhältnis, obliegt uns daher in ganz besonderer Weise eine Verantwortung für die Sicherstellung des Nichtvergessens und die Sicherstellung des Nichtwiederholens."
"Im Bildungszentrum und der Verwaltungsfachhochschule werden diese Zeugnisse insbesondere von den vielen jungen Menschen wahrgenommen, die hier für ihre Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung des Freistaats Thüringen ausgebildet werden."
"Begegnungen mit Überlebenden des nationalsozialistischen Völkermords – sei es persönlich oder mittels Videos und Bildern – lassen sich nicht durch andere Formen der Wissensvermittlung ersetzen..."
"Ich kann ahnen, was Éva meint, wenn sie sagt, es gibt ein Leben vor Auschwitz – mit Familie, Kultur und Freunden – und ein Leben nach Auschwitz."
"Wir verleihen heute erstmals den Jochen Bock Preis. Wir, das sind der Förderkreis Erinnerungsort Topf & Söhne und der Erinnerungsort selbst."