Archive und Sammlung

Oberer Teil eines Briefes der Firma Topf und Söhne an die SS in Auschwitz.
Foto: Briefverkehr zwischen der Firma J.A. Topf & Söhne und der SS in Auschwitz Foto: © Russisches Staatliches Militärarchiv Moskau, Abteilung Sonderarchiv (SAM)

Die Forschungs-, Ausstellungs- und Bildungsarbeit des Erinnerungsortes Topf & Söhne basiert auf Quellen aus Thüringer, nationalen und internationalen Archiven. Ausgewählte Schlüsseldokumente in der Dauerausstellung belegen, dass das Unternehmen wissentlich und in eigener Initiative Öfen für Konzentrationslager produzierte und sogar so weit ging, das industrielle Töten in Auschwitz mit Lüftungstechnik für die Gaskammer zu optimieren. Es waren nicht mehr als einige Dutzend Ingenieure, Zeichner, Fabrikarbeiter, Reisemonteure und Verwaltungsangestellte, die die Geschäfte mit der SS umsetzten. Doch auch sie waren Teil eines großen Ganzen, in der die ungeheuerliche Praxis der Massenvernichtung menschlichen Lebens als Lieferauftrag, Arbeitsvorgang und technologische Herausforderung wie selbstverständlich in die üblichen betrieblichen Abläufe integriert war. 

Farbfoto von vier runden verschiedenfarbigen briefmarkenähnliche Marken mit Topf-Logo

Eigene Sammlung

Im Erinnerungsort Topf & Söhne wächst langsam eine Sammlung mit Objekten, Dokumenten, Fotos und Zeitzeugenberichten, die aus Privatbesitz übergeben werden.

Alte schwarz-weiß Fotografie von einem Fabrikgelände

Werkfotos im Landesarchiv

Das Landesarchiv Thüringen – Hauptstaatsarchiv Weimar erschloss und digitalisierte Fotografien aus dem Betriebsarchiv der Erfurter Firma J. A. Topf & Söhne.