Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz

Themen und Neuigkeiten

  • Eine Frau steht neben einer Informationsstele mit einem Blatt in der Hand und spricht mit vier Jugendlichen.

    Führung durch die Außenausstellung

    Die Bildungs- und Vermittlungsarbeit des Erinnerungsortes startet wieder – unter Einhaltung der Hygienegebote. Ab sofort können Führungen durch die Außenausstellung und Bildungsprogramme gebucht werden.

    Abbildung: © Stadtverwaltung Erfurt/ Boris Hajdukovic
  • Ein junger Mann sitzt an einem Tisch und blickt auf einen Laptop, um ihn herum Blätter und Bücher.

    Online-Seminare des Erinnerungsortes Topf & Söhne

    In zwei neuen Online-Seminaren können sich Gruppen auch digital mit den Themen des Erinnerungsortes auseinandersetzen.

    Abbildung: © Stadtverwaltung Erfurt
  • verschiedene Striche und Muster in unterschiedlichen Farben

    Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt

    Die Geschichte der Mädchen von Zimmer 28 im Lager Theresienstadt zeigt, welche Kraft Kunst und Kultur im Ringen um Selbstbehauptung in einer unmenschlichen Zeit zu entfalten vermögen.

    Abbildung: © Judith Rosenzweig, geb. Schwarzbart, Jüdisches Museum Prag

Der  Erinnerungsort Topf & Söhne ist unter Einhaltung folgender Schutzmaßnahmen zu besuchen:

J. A. Topf & Söhne – Ein Erfurter Familienunternehmen und der Holocaust

Es gab „nicht Teufel und Menschen in Auschwitz, sondern Menschen und Menschen“, so Józef Szajna, ehemaliger polnischer Auschwitz- und Buchenwaldhäftling. Menschen, die das Lager wollten, errichteten und in Betrieb hielten, und Menschen, am Ende weit über eine Million, die dort umgebracht wurden.

In den Krematorien für den Völkermord an den europäischen Juden und Sinti und Roma errichteten Ingenieure von J. A. Topf & Söhne die Verbrennungsöfen und die Lüftungstechnik für die Gaskammern. An keinem anderen zivilen Ort waren die mit der Praxis der industriellen Vernichtung von Menschenleben verbundenen Fragen mehr präsent als in diesem Erfurter Unternehmen: als Auftrag, als Arbeit, als technologische Herausforderung.

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Am 27. Januar 2011 wurde der Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz auf dem ehemaligen Firmengelände eröffnet. Damit bekennt sich die Landeshauptstadt Erfurt zu ihrer Verantwortung gegenüber der Geschichte und sichert einen historischen Lernort und dessen unersetzbares Potential zur Reflexion ethischer Fragen des Arbeitens und Wirtschaftens für die Zukunft.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 10 – 18 Uhr

Sonderausstellungen

Zu sehen sind verschiedene Striche und Muster in unterschiedlichen Farben.
©  Judith Rosenzweig, geb. Schwarzbart, Jüdisches Museum Prag

Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt

25.01.2020 10:00 – 10.01.2021 18:00

Die Geschichte der Mädchen von Zimmer 28 im Lager Theresienstadt zeigt, welche Kraft Kunst und Kultur im Ringen um Selbstbehauptung in einer unmenschlichen Zeit zu …

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Zwei Männer besprühen eine Graffito-Wand
©  Stadtverwaltung Erfurt / Erinnerungsort Topf & Söhne
Ein Graffito zum Gedenken an den Fußballhelden Julius Hirsch

12.05.2020 09:06

Der Street-Art-Künstler Sven Messerschmidt hat zum Gedenken an den Fußballhelden Julius Hirsch am soziokulturellen Zentrum Saline 34 ein Graffito geschaffen.

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Zeitraum der nächsten 30 Tage

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Medien

Vier Menschen sitzen auf der Bühne und sprechen zum Publikum.
©  Stadtverwaltung Erfurt, Dirk Urban
Begegnung mit Überlebenden von Buchenwald und Auschwitz

05.06.2020 11:00

Am 28. Januar 2020 berichteten die Zeitzeugen Éva Pusztai-Fahidi, Günter Pappenheim und Heinrich Rotmensch von ihren Lagererfahrungen und dem Schicksal ihrer Familien.