Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz

Themen und Neuigkeiten

  • Im Hintergrund: das Rathaus, unscharf, im Vordergrund: Banner mit der Aufschrift "gesechlossen"

    Ausstellungen können zurzeit nicht besucht werden

    Abbildung: © Stadtverwaltung Erfurt/M. Sauerbrey
  • Personengruppe steht um einen Tisch

    Interkulturelle Projekte im Erinnerungsort Topf & Söhne

    Der Erinnerungsort Topf & Söhne bietet dank der Förderung durch die Bundeszentrale für politische Bildung und das Landesprogramm „Denk bunt“ Bildungsprojekte für Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung an.

    Abbildung: © Stadtverwaltung Erfurt
  • Junge Frau steht in einem Raum mit verschiedenen Ausstellungsträgern

    Internationale Wanderausstellung "Industrie und Holocaust"

    Mit der internationalen Wanderausstellung "Industrie und Holocaust. Topf & Söhne - Die Ofenbauer von Auschwitz" präsentiert der Erinnerungsort die Inhalte seiner Dauerausstellung auch an anderen Orten. Eröffnet wurde sie 2017 im staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau (Oświęcim, Polen).

    Abbildung: © Stadtverwaltung Erfurt
  • verschiedene Striche und Muster in unterschiedlichen Farben

    Die Mädchen von Zimmer 28. L 410, Theresienstadt

    Die Geschichte der Mädchen von Zimmer 28 im Lager Theresienstadt zeigt, welche Kraft Kunst und Kultur im Ringen um Selbstbehauptung in einer unmenschlichen Zeit zu entfalten vermögen.

    Abbildung: © Judith Rosenzweig, geb. Schwarzbart, Jüdisches Museum Prag

Als Schutzmaßnahme vor dem aktuellen Coronavirus müssen alle Museen der Landeshauptstadt Erfurt bis auf Weiteres schließen.

Es gab „nicht Teufel und Menschen in Auschwitz, sondern Menschen und Menschen“, so Józef Szajna, ehemaliger polnischer Auschwitz- und Buchenwaldhäftling. Menschen, die das Lager wollten, errichteten und in Betrieb hielten, und Menschen, am Ende weit über eine Million, die dort umgebracht wurden.

In den Krematorien für den Völkermord an den europäischen Juden und Sinti und Roma errichteten Ingenieure von J. A. Topf & Söhne die Verbrennungsöfen und die Lüftungstechnik für die Gaskammern. An keinem anderen zivilen Ort waren die mit der Praxis der industriellen Vernichtung von Menschenleben verbundenen Fragen mehr präsent als in diesem Erfurter Unternehmen: als Auftrag, als Arbeit, als technologische Herausforderung.

Am 27. Januar 1945 wurde Auschwitz von sowjetischen Truppen befreit. Am 27. Januar 2011 wurde der Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz auf dem ehemaligen Firmengelände eröffnet. Damit bekennt sich die Landeshauptstadt Erfurt zu ihrer Verantwortung gegenüber der Geschichte und sichert einen historischen Lernort und dessen unersetzbares Potential zur Reflexion ethischer Fragen des Arbeitens und Wirtschaftens für die Zukunft.

Öffnungszeiten

Bis auf Weiteres geschlossen

 

Sonderausstellungen

Veranstaltungen

Veranstaltungen im Zeitraum der nächsten 30 Tage

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Personengruppe steht um einen Tisch
©  Stadtverwaltung Erfurt
Demokratielernen in Zeiten rechtspopulistischer Landnahme

23.04.2020 14:00 – 17:30

Die Fortbildung beschäftigt sich mit den aktuellen fachwissenschaftlichen Diskussionen zu den Themen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rechtspopulismus, …

Meldungen

Aktuelle Meldungen

Aktuelle Meldungen, Pressemitteilungen, Tagebucheinträge

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Ein Mann trainiert am Barren.
©  Jüdisches Museum Prag
Fredy Hirsch und die Kinder des Holocaust

27.02.2020 14:24

Der Historiker und Drehbuchautor Dirk Kämper stellt am 4. März um 19 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne seine 2015 erschienene Biografie über Fredy Hirsch vor.

Von jüdischem Essen und jüdischen Liedern

14.02.2020 10:32

Zum nunmehr achten Mal findet in der Kleinen Synagoge in Kooperation mit der Volkshochschule das zehnwöchige Synagogenkolleg statt. …

Schwarzweißfoto von Paul Schäfer
©  Stadtverwaltung Erfurt / Stadtarchiv
Paul Schäfer: Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus

30.01.2020 09:05

Vor einem Jahr zeigte der Erinnerungsort Topf & Söhne die Sonderausstellung „Die zwei Tode des Paul Schäfer. Legende und Lebensgeschichte eines Erfurter …

Medien

Auf dem Buchcover sind Titel und ein gemaltes Portrait von Paul Schäfer zu sehen.
©  Grafik für die Ausstellung "Die zwei Tode des Paul Schäfer", gestaltet vom Büro Funkelbach. Architektur+Grafik unter Verwendung einer Illustration von Marieke Kühner
Broschüre "Paul Schäfer. Erfurter Kommunist, ermordet im Stalinismus"

01.12.2019 12:00

Die Publikation dekonstruiert mit historischen Beweisen aus Moskauer Archiven die Legende von Paul Schäfers Tod in Spanien. Sie zeigt den Menschen hinter der Legende …