Veranstaltungen

Alle aktuellen und kommenden Veranstaltungen chronologisch gelistet.

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"… Die Blumen haben fein geschmeckt". Das Leben meiner Urgroßmutter Anna L. (1893–1940)

06.07.2022 19:00 – 06.07.2022 21:00

Anna Lorenz (1893 – 1940) wurde in der "Euthanasie"-Tötungsanstalt Pirna Sonnenstein ermordet. 13.720 psychisch Kranke und geistig behinderte Menschen fanden dort zwischen Juni 1940 und August 1941 einen gewaltsamen Tod. Anna Lorenz war eines der ersten Opfer, nach über 20 Jahren Psychiatrieaufenthalt mit der Diagnose Schizophrenie.

Moses Rosenkranz „Der Hund. Franz Dubas Bericht“ – ein Romanfragment über den Holocaust

13.07.2022 19:00 – 13.07.2022 21:00

Das Werk ist ein beeindruckendes Dokument des Ringens um eine Sprache für das entsetzlichste Menschheitsverbrechen, den Holocaust. Rosenkranz wählt den Weg der Groteske, der satirischen Überzeichnung und legt damit Erkenntnisse frei, die ein konventionelles Erzählen vermutlich nicht erbracht hätte.

70 Jahre Neue Synagoge Erfurt

31.08.2022 10:00 – 31.08.2022 18:00

Herzlichen Glückwunsch an die Jüdische Landesgemeinde Thüringen zum Jubiläum!

Bücher aus dem Feuer

08.09.2022 18:00 – 08.09.2022 18:45

1933 verbrannten die Nationalsozialisten die Werke von Bertolt Brecht, Erich Kästner, Anna Seghers, Kurt Tucholsky und vielen anderen Autor*innen. Im Rahmen der Denkmaltage lesen Jugendliche des Erfurter Theaters Die Schotte kleine Passagen dieser großen Literatur und setzen den Autor*innen damit ein Denkmal.

Hört die Zeugen. Das Leben des Pavel Taussig

12.09.2022 19:00 – 12.09.2022 20:00

Gespräch mit Pavel Taussig, Überlebender von Auschwitz und Mauthausen. Mit Premiere eines Kurzfilms von Eva Stocker über Pavel Taussig. Moderation: Priv.-Doz. Dr. Annegret Schüle, Oberkuratorin am Erinnerungsort Topf & Söhne, und Martin Kranz, Intendant der Achava-Festspiele Thüringen

Geschichte für alle. Öffentliche Führung in Leichter Sprache

13.09.2022 10:00 – 13.09.2022 12:00

Menschen mit Behinderungen werden immer öfter Ziel menschenverachtender und rechtsextremistischer Tendenzen in der Gesellschaft. Ihre Teilhabe an der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus stärkt sie darin, diesen Angriffen auf ihre Menschenwürde und ihre Menschenrechte selbstbestimmt und aktiv begegnen zu können.

Gedenkstättenfahrten zu ehemaligen Orten der Vernichtung in Polen. Vorbereitung, Durchführung, und Nachbereitung (Thillm-Nr. 238100201)

06.10.2022 09:30 – 06.10.2022 15:00

Von existentieller Bedeutung für die Bildungs- und Vermittlungsarbeit zu den nationalsozialistischen Verbrechen sind die historischen Orte, die heute als Gedenkstätten über die Taten aufklären und an die Opfer erinnern. Sie werden umso wichtiger, je mehr die Zeitzeuginnen und Zeitzeugen verstummen.

Geschichte inklusiv. Öffentliche Führung in Leichter Sprache in der Sonderausstellung "Täter, Opfer, Zeugen. Die „Euthanasie“-Verbrechen und der Prozess in Dresden 1947"

07.10.2022 11:00 – 07.10.2022 12:00

Die Führung wird von Barrierefrei erinnern – Das Zentrum für Thüringen gestaltet und möchte Menschen mit Beeinträchtigung und Menschen mit Sprachbarrieren bestärken, sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander zu setzen. Wir sprechen über die Zeit des Nationalsozialismus und über die NS-"Euthanasie".

Freistaat Mittelpunkt

12.10.2022 19:00 – 12.10.2022 21:00

Der Film erzählt die Geschichte von Ernst Otto Karl Grassmé, der zum Opfer der nationalsozialistischen Rassenideologie wurde. Als schizophren diagnostiziert und deshalb als »erbkrank« klassifiziert, wurde er interniert und zwangssterilisiert. Nach seiner Entlassung im Jahr 1939, ein Jahr vor dem als »Aktion T4« bezeichneten systematischen Massenmord an Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Beeinträchtigung, ging er in den Wald. Dort lebte und überlebte er.


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