Musikschule der Stadt Erfurt feiert Jubiläum im Theater
75 Jahre ist sie alt geworden, die Musikschule der Stadt Erfurt. Aus diesem Anlass gibt es am 2. Juni 2026 ein Jubiläumskonzert im Theater Erfurt.
75 Jahre ist sie alt geworden, die Musikschule der Stadt Erfurt. Aus diesem Anlass gibt es am 2. Juni 2026 ein Jubiläumskonzert im Theater Erfurt.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne hat unter dem Titel „Antisemitismus als Menschenfeindlichkeit. Miriams Tagebuch, ein Zeugnis nationalsozialistischer Verfolgung und jüdischer Selbstbehauptung" ein multimediales Unterrichtsangebot online gestellt. Partner sind die Landeszentrale für politische Bildung, die Omas gegen Rechts Erfurt, die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und der Förderkreis des Erinnerungsortes.
Am 29. Mai 2026 lädt die Lange Nacht der Museen erneut zu einer kulturellen Entdeckungsreise durch Erfurt ein. Unter dem Motto „Bunt wie die Nacht“ öffnen 29 Museen, Galerien und Kulturorte von 18:00 bis 24:00 Uhr ihre Türen und präsen-tieren ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Führungen, Musik, Tanz und kreativen Mitmachangeboten.
Der 9./10. Mai 1942 stellt ein entscheidendes Datum in der Thüringer Geschichte dar. Mit der ersten großen Deportation der jüdischen Bevölkerung aus 42 Orten in Thüringen, darunter Erfurt, begann hier in der Region der Holocaust. Seit 2012 engagiert sich der Erinnerungsort Topf & Söhne mit Gedenkaktionen für die Erinnerung an die Ermordeten. Nun lädt er anlässlich des historischen Geschehens am 5. Mai um 19 Uhr zu dem Vortrag „Transit Ghettos Bełżyce. 84 Jahre nach der ersten großen Deportation von Jüdinnen und Juden aus Thüringen“ des Historikers Dr. Andreas Kahrs ein.
Von wegen schwarz wie die Nacht: Am 29. Mai 2026 wird es in Erfurts Museen und Galerien farbenfroh. Zur Langen Nacht der Museen öffnen 29 Häuser unter dem Motto „Bunt wie die Nacht“ ihre Türen und zeigen, wie lebendig Kultur, Kunst und Geschichte leuchten können.
Am 18. April, dem 10. Todestag des Schwarzen Buchenwald-Überlebenden Gert Schramm, lädt die Stadt Erfurt um 15 Uhr zur Einweihung einer Gedenkstele für ihn ein. Gert Schramms Sohn Bernd Schramm und der Beigeordnete Mattias Bärwolff sprechen Grußworte.
Die Pflichten aus der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 26. März 2009 in Kraft trat, bleiben auch 17 Jahre später aktuell. Danach sind die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu achten, zu gewährleisten und zu schützen.
Als Jüdin und Kommunistin von den Nationalsozialisten aus Deutschland vertrieben, gelangte die 1906 geborene, jüdisch-deutsche Grafikerin Lea Grundig 1940 auf abenteuerlichen Wegen nach Palästina.
83 Jahre nach der Deportation der Sinti und Roma aus Erfurt hat die Forschung neue Erkenntnisse über dieses Verbrechen an einer häufig vergessenen Opfergruppe erzielt. Sie werden vorgestellt bei der thematischen Führung durch die erneuerte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“ am 4. März um 17 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne. Dabei wird auch die Mittäterschaft der Firma J. A. Topf & Söhne am Völkermord an den Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau thematisiert. Das Erfurter Unternehmen stellte der SS leistungsstarke Öfen für die Beseitigung der Leichen zur Verfügung und zögerte nicht, technische Lösungen zur „Optimierung“ des Mordens in den Gaskammern zu liefern.
Kunst entdecken, Geschichte spüren, Natur erleben – das neu veröffentlichte Sonderausstellungsheft bündelt die spannende Vielfalt an Ausstellungen in den Erfurter Museen von Februar bis Juli 2026 in einer Broschüre. Zudem beinhaltet das aktuelle Heft auch einige gesonderte Veranstaltungsempfehlungen. Hier ist für jeden etwas dabei – egal ob Kunstliebhaber, Geschichtsinteressierte oder Naturfreunde. Die Kulturangebote eignen sich für Alleingenießer, Paare, Gruppen, Kinder und Familien.