Wie Demokratie an der Schule stärken?
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne lädt am 24. Juni um 18:00 Uhr zu einem Podiumsgespräch darüber ein, wie die Demokratie an der Schule gestärkt werden kann.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne hat unter dem Titel „Antisemitismus als Menschenfeindlichkeit. Miriams Tagebuch, ein Zeugnis nationalsozialistischer Verfolgung und jüdischer Selbstbehauptung" ein multimediales Unterrichtsangebot online gestellt. Partner sind die Landeszentrale für politische Bildung, die Omas gegen Rechts Erfurt, die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena und der Förderkreis des Erinnerungsortes.
Am 29. Mai 2026 lädt die Lange Nacht der Museen erneut zu einer kulturellen Entdeckungsreise durch Erfurt ein. Unter dem Motto „Bunt wie die Nacht“ öffnen 29 Museen, Galerien und Kulturorte von 18:00 bis 24:00 Uhr ihre Türen und präsen-tieren ein vielfältiges Programm aus Ausstellungen, Führungen, Musik, Tanz und kreativen Mitmachangeboten.
Der 9./10. Mai 1942 stellt ein entscheidendes Datum in der Thüringer Geschichte dar. Mit der ersten großen Deportation der jüdischen Bevölkerung aus 42 Orten in Thüringen, darunter Erfurt, begann hier in der Region der Holocaust. Seit 2012 engagiert sich der Erinnerungsort Topf & Söhne mit Gedenkaktionen für die Erinnerung an die Ermordeten. Nun lädt er anlässlich des historischen Geschehens am 5. Mai um 19 Uhr zu dem Vortrag „Transit Ghettos Bełżyce. 84 Jahre nach der ersten großen Deportation von Jüdinnen und Juden aus Thüringen“ des Historikers Dr. Andreas Kahrs ein.
Am 18. April, dem 10. Todestag des Schwarzen Buchenwald-Überlebenden Gert Schramm, lädt die Stadt Erfurt um 15 Uhr zur Einweihung einer Gedenkstele für ihn ein. Gert Schramms Sohn Bernd Schramm und der Beigeordnete Mattias Bärwolff sprechen Grußworte.
Die Pflichten aus der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 26. März 2009 in Kraft trat, bleiben auch 17 Jahre später aktuell. Danach sind die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu achten, zu gewährleisten und zu schützen.
Als Jüdin und Kommunistin von den Nationalsozialisten aus Deutschland vertrieben, gelangte die 1906 geborene, jüdisch-deutsche Grafikerin Lea Grundig 1940 auf abenteuerlichen Wegen nach Palästina.
83 Jahre nach der Deportation der Sinti und Roma aus Erfurt hat die Forschung neue Erkenntnisse über dieses Verbrechen an einer häufig vergessenen Opfergruppe erzielt. Sie werden vorgestellt bei der thematischen Führung durch die erneuerte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“ am 4. März um 17 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne. Dabei wird auch die Mittäterschaft der Firma J. A. Topf & Söhne am Völkermord an den Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau thematisiert. Das Erfurter Unternehmen stellte der SS leistungsstarke Öfen für die Beseitigung der Leichen zur Verfügung und zögerte nicht, technische Lösungen zur „Optimierung“ des Mordens in den Gaskammern zu liefern.
Kunst entdecken, Geschichte spüren, Natur erleben – das neu veröffentlichte Sonderausstellungsheft bündelt die spannende Vielfalt an Ausstellungen in den Erfurter Museen von Februar bis Juli 2026 in einer Broschüre. Zudem beinhaltet das aktuelle Heft auch einige gesonderte Veranstaltungsempfehlungen. Hier ist für jeden etwas dabei – egal ob Kunstliebhaber, Geschichtsinteressierte oder Naturfreunde. Die Kulturangebote eignen sich für Alleingenießer, Paare, Gruppen, Kinder und Familien.
Am 25. Januar eröffnete der Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz nach vier Monaten Schließzeit seine erneuerte und erweiterte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“.15 Jahre nach der Eröffnung des Erinnerungsortes am 27. Januar 2011 präsentiert sich die Ausstellung umfassend besucherorientiert und nach neuen Forschungserkenntnissen aktualisiert. Sie wurde zudem um die Videoinstallation „Stimmen der Überlebenden“ mit Berichten von acht Auschwitzüberlebenden erweitert.