Aktuelle Meldungen

Führung zur Deportation der Sinti und Roma aus Erfurt vor 83 Jahren

19.02.2026 10:09

83 Jahre nach der Deportation der Sinti und Roma aus Erfurt hat die Forschung neue Erkenntnisse über dieses Verbrechen an einer häufig vergessenen Opfergruppe erzielt. Sie werden vorgestellt bei der thematischen Führung durch die erneuerte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“ am 4. März um 17 Uhr im Erinnerungsort Topf & Söhne. Dabei wird auch die Mittäterschaft der Firma J. A. Topf & Söhne am Völkermord an den Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau thematisiert. Das Erfurter Unternehmen stellte der SS leistungsstarke Öfen für die Beseitigung der Leichen zur Verfügung und zögerte nicht, technische Lösungen zur „Optimierung“ des Mordens in den Gaskammern zu liefern.

Ab ins Museum! Neues Sonderausstellungsheft der Erfurter Museen erschienen

02.02.2026 09:22

Kunst entdecken, Geschichte spüren, Natur erleben – das neu veröffentlichte Sonderausstellungsheft bündelt die spannende Vielfalt an Ausstellungen in den Erfurter Museen von Februar bis Juli 2026 in einer Broschüre. Zudem beinhaltet das aktuelle Heft auch einige gesonderte Veranstaltungsempfehlungen. Hier ist für jeden etwas dabei – egal ob Kunstliebhaber, Geschichtsinteressierte oder Naturfreunde. Die Kulturangebote eignen sich für Alleingenießer, Paare, Gruppen, Kinder und Familien.

Dauerausstellung im Erinnerungsort Topf & Söhne mit großem Zuspruch wiedereröffnet

26.01.2026 15:24

Am 25. Januar eröffnete der Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz nach vier Monaten Schließzeit seine erneuerte und erweiterte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“.15 Jahre nach der Eröffnung des Erinnerungsortes am 27. Januar 2011 präsentiert sich die Ausstellung umfassend besucherorientiert und nach neuen Forschungserkenntnissen aktualisiert. Sie wurde zudem um die Videoinstallation „Stimmen der Überlebenden“ mit Berichten von acht Auschwitzüberlebenden erweitert.

Neue Ausstellungen der städtischen Museen und Galerien im Jahr 2026

16.01.2026 08:38

Der Ausstellungskalender der städtischen Museen und Galerien ist 2026 gut gefüllt – und besonders vielfältig: Es geht um Erfurt als Sportstadt, Frauen in Kunst und Gesellschaft, eine tierische Wohngemeinschaft und vieles mehr. Die folgende Übersicht zeigt, welche Ausstellungen in diesem Jahr neu eröffnen.

Die Zerstörung der Großen Synagoge vor 87 Jahren und die Rolle von Georg Beuchel

04.11.2025 08:36

Vor 87 Jahren, am 9./10. November 1938, radikalisierten die Nationalsozialisten Entrechtung, Verfolgung und Vertreibung von Jüdinnen und Juden zu offener Gewalt und Zerstörung der letzten Räume selbstbestimmten jüdischen Lebens. In Erfurt wurde die 1884 eingeweihte Große Synagoge am Kartäuserring (heute Juri-Gagarin-Ring/Max-Cars-Platz) durch Brandstiftung zerstört.

Preis zur Erinnerung an Éva Fahidi erstmals in Budapest vergeben

03.11.2025 11:55

Im Bálint-Haus, dem großen jüdischen Gemeindezentrum mitten in Budapest, wurde am 30. Oktober erstmals der Éva Fahidi-Preis verliehen. Zu ihrem 100. Geburtstag bewahrt der Preis das Vermächtnis der vor zwei Jahren verstorbenen Auschwitz- und Buchenwald-Überlebenden Éva Fahidi, dass der Hass eines Menschen gegen einen anderen Menschen oder gegen eine ganze Menschengruppe überwunden werden muss.

Doppelveranstaltung zum Geburtstag von Éva Fahidi-Pusztai

15.10.2025 11:29

Éva Fahidi-Pusztai war eine dem Erinnerungsort Topf & Söhne eng verbundene und viele Menschen berührende Botschafterin der Menschlichkeit. Sie wurde nicht müde, vor den Gefahren des Nationalsozialismus und der Menschenfeindlichkeit zu warnen. Am 22. Oktober wäre die Auschwitz-Überlebende 100 Jahre alt geworden. Sie starb vor zwei Jahren im Alter von 98 Jahren in Budapest. Anlässlich ihres 100. Geburtstags lädt der Erinnerungsort Topf & Söhne 22. Oktober um 18 Uhr zur Begegnung und zum Gespräch über den Umgang mit ihrem Vermächtnis ein.

Initiative verlegt weitere Stolpersteine in Erfurt

08.10.2025 10:16

Am Freitag, dem 17. Oktober 2025, werden fünf weitere Stolpersteine in Erfurt verlegt. Bei dieser Verlegung wird an Frieda und Siegmund Rehbock (früherer Wohnort Löberwallgraben 3) sowie an Walter, Rosalie und Vera Heynemann (früherer Wohnort Werner-Seelenbinder-Straße 3) erinnert.

Götz Aly mit neuem Buch im Erinnerungsort Topf & Söhne

25.09.2025 14:22

Am 30. September um 19 Uhr kommt Götz Aly, einer der bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust, in den Erinnerungsort Topf & Söhne. In seinem gerade erschienenen Buch setzt sich der Historiker und Publizist mit der zentralen Frage auseinander, die bereits im Titel genannt wird: „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“.


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