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Übersicht und Archiv

Teil 5 - Tod der Eltern

23.04.2026 09:53

Yonis Oma war noch eine Jugendliche, als sie sich von ihren Eltern verabschieden musste. Yoni glaubt, dass sie sich sicher war, dass sie ihre Eltern nie wiedersehen und nie wieder von ihnen hören wird. Er fühlt in dem Interview nach: „Das war ein sehr, sehr schwerer Moment“. Zum letzten Eintrag in ihr Tagebuch sagt er, sie habe damals beschlossen, trotz dieses großen Verlustes ihr „Leben fortzusetzen und eine Familie zu gründen. Das ist sehr berührend, sehr bewegend.“

Teil 4 - Leidenschaft für den Sport

23.04.2026 09:51

Für seine Oma war Sport wie Atmen: Yoni denkt, dass Miriam schwimmen musste, „um zu leben und sich lebendig zu fühlen.“

Teil 3 – Die jüdische Gemeinschaft

23.04.2026 09:50

Die Feiners waren nicht sehr religiös und besuchten vor 1933 die Synagoge selten. Yoni erinnert sich: „Die antijüdische Politik der Nazis machte meine Großmutter zur Zionistin … Ab dem Moment, als es Juden verboten wurde, sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten, drängte meine Großmutter, wie andere Juden auch, in die Synagoge. Sie wurde ein Ort der Zusammenkunft, des Miteinanders, der Gemeinschaft und der Kultur.“

Teil 2 - Erinnerungen an die Eltern

23.04.2026 09:24

Yoni beschreibt das Verhältnis von Miriam zu ihren Eltern so: „Ich glaube, dass ihr Zuhause für sie eine sehr starke Kraftquelle war. Sie hatte eine sehr enge Beziehung zu ihren Eltern und auch zu den Werten, die sie ihr mit auf den Weg gegeben hatten. Das sind Werte wie Respekt vor den Menschen und Respekt vor der Natur.“

Teil 1 - Schulzeit in Erfurt

23.04.2026 09:19

Yoni denkt darüber nach, was die Diskriminierung in der Schule für seine Oma bedeutete. In ihrem Tagebuch schrieb sie nur wenig darüber, erst viel später berichtete sie ihren Enkeln davon. Yoni denkt, dass das damals „ihre Art [war], mit dem Trauma und dem Ausgestoßensein umzugehen.“

Einführung - Erinnerungen an meine starke Oma

21.04.2026 10:20

Yoni über seine Oma: „Sie war eine herzliche und warmherzige Frau. Eine Frau, die jedem mit offenen Armen begegnete. Oft kamen Leute einfach zu ihr nach Hause, um Hallo zu sagen oder sich bei Kaffee und Kuchen zu unterhalten. Sie war für die Menschen da.