Ihr Tagebuch begleitete Marion beim Erwachsenwerden in einer Zeit, die geprägt war von Alltagsantisemitismus, dem Berufsverbot des Vaters und dem Verlust der Eltern. Sie vertraute ihrem Tagebuch an, wie ihr jüdischer Freundeskreis, ihre zionistische Jugendgruppe und ihre Freude an Sport und Kultur ihr halfen, sich zu behaupten und sich vor der Verfolgung zu retten. Anfang 1938 wanderte die 16-jährige Marion in das britische Mandatsgebiet Palästina aus, kurz nach ihrer zwei Jahre älteren Schwester Charlotte. Marion nannte sich in Palästina Miriam, ihre Schwester nannte sich dort Jael.
Das Tagebuch ist vollständig digitalisiert und transkribiert und steht als Webanwendung zur Verfügung.