Broschüre zum Projekt "Fairplay?! Damals, heute, auf dem Platz und im Alltag"
Fairplay?! kombiniert verständnisorientierte Geschichtsvermittlung, Sensibilisierung für vorurteilskritisches Denken und die Verständigung über ein faires Miteinander.
Fairplay?! kombiniert verständnisorientierte Geschichtsvermittlung, Sensibilisierung für vorurteilskritisches Denken und die Verständigung über ein faires Miteinander.
Für den millionenfachen Mord in den Konzentrations- und Vernichtungslagern brauchte die SS zivile Experten. Die Erfurter Firma J. A. Topf & Söhne nahm dabei eine entscheidende Rolle ein.
"Hier liegt eine ungemein eindringliche Untersuchung einer auf beklemmende Weise beispielhaften industriellen Mitwirkung am Holocaust vor. Sie wird auf lange Zeit die abschließende Untersuchung zu Topf & Söhne und der geeignete Begleitband für den Gedächtnisort in Erfurt werden." (Lutz Niethammer)
Ein Unternehmen und seine Schlüsselstellung als Betriebsstätte des Holocaust.
Schon von seinem Ursprung her international, wurde der Fußball zur Leidenschaft vieler deutscher Juden, die im 1871 gegründeten Kaiserreich erstmals Bürgerrechte erhielten.
Kaum eine der Biografien der Techniker und Kaufleute bei J. A. Topf & Söhne wirft mehr Fragen auf, als jene, von Willy Wiemokli.
Der Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz, ein Geschichtsmuseum der Stadt Erfurt, berichtet am authentischen Ort von der scheinbar normalen Geschäftsbeziehung einer Firma zur SS, die zur Mittäterschaft an Tod und Massenvernichtung wurde. Für seine museumspädagogische Konzeption wurde er nun ausgezeichnet.
Im Zentrum steht die Spurensuche an historischen Orten und originalen Objekten, die Zeugnis ablegen von der wechselvollen Geschichte der Juden in Erfurt.
Am 27. Januar 2011, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wurde in Erfurt der Erinnerungsort Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz an die Öffentlichkeit übergeben.