Annegret Schüle: Rede zur Wiedereröffnung der Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“

25.01.2026 11:00

„Nicht erst beim Völkermord in Auschwitz 1943 wurden Öfen von Topf & Söhne zum entscheidenden Bestandteil eines Vernichtungsprogramms, sondern schon 1940 in der Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel.“

Frau an einem Mikrofon, die eine Rede hält
Foto: Leiterin Prof. Dr. Annegret Schüle bei ihrer Rede zur Wiedereröffnung der Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘“. Foto: © Erinnerungsort Topf & Söhne

Liebe Vorredner, liebe Gäste, liebes Team und liebe Förderkreis-Mitglieder,

die Wiedereröffnung der erneuerten und erweiterten Dauerausstellung ist ein guter Moment, um darauf zurückzublicken, wie viel Durchhaltevermögen, Haltung und Lernbereitschaft es brauchte, um diesen Erinnerungsort zu schaffen, den wir vor 15 Jahren, am Abend des 27. Januar hier in diesem Raum eröffneten. Wir haben schon gehört, dass es die Energie ganz unterschiedlicher Menschen bedurfte, um die Geschichte der hier auf diesem Gelände ansässigen Firma Topf & Söhne dem Verschweigen und Vergessen zu entreißen.

Erinnern möchte ich in diesem Zusammenhang unbedingt an Hartmut Topf, den Urenkel des Firmengründers von J. A. Topf & Söhne. Er hat vor über 30 Jahren den ersten öffentlichen Vortrag zur Rolle dieses Unternehmens in Erfurt im Haus Dacheröden gehalten und er war bis zu seinem Tod im September 2024 im Förderkreis aktiv. Diese ganz wichtige 1999 gegründete Initiative wurde bereits erwähnt. Das zivilgesellschaftliches Bündnis, zu dem neben dem DGB Bildungswerk Thüringen, dem Bildungsring Geschichte, der Evangelischen Akademie Thüringen, dem Europäischen Kultur- und Informationszentrum Thüringen auch die die Heinrich Böll Stiftung Thüringen und der Stadtjugendring Erfurt gehörte, erarbeiteten damals schon Kriterien für einen zu entwickelnden Erinnerungsort auf dem Firmengelände: die wissenschaftliche Erforschung der Firmengeschichte, die Möglichkeit zu Dokumentationen und Ausstellungen sowie eine durch Projektmittel und Personalstellen abgesicherte lebendige Auseinandersetzung mit der Beteiligung von Industriebetrieben an der Massenvernichtung. Der Förderkreis lud hochkarätige Expertinnen und Experten zu Vorträgen und Podien in Erfurt ein, nachzulesen in dem 2002 von Aleida Assmann, Frank Hiddemann und Eckhard Schwarzenberger herausgegebenen Band „Firma Topf & Söhne - Hersteller der Öfen für Auschwitz: Ein Fabrikgelände als Erinnerungsort?“. Wir haben auch davon gehört, wie 2001 das Besetzte Haus auf einem Teil des Firmengeländes das Thema Topf & Söhne für sich entdeckte und mit der Kombination von autonomer Kultur und antifaschistischer Geschichtsarbeit große Aufmerksamkeit erregte.

Eine erste wesentliche Weichenstellung verdanken wir dem Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider, der sich der Forderung des Förderkreises annahm und sich für ein vom Bund ab 2002 finanziertes und mir übertragenes Forschungsprojekt der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora einsetzte, dass dann zur Grundlage der Internationalen Wanderausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“ wurde. Stiftungsdirektor Prof. Dr. Volkhard Knigge setzte sich dafür ein, dass das Thüringische Landesamt für Denkmalschutz Teile des Firmengeländes aus historischen Gründen als schutzwürdig einstufte, auch eine Forderung des Förderkreises.

Die Eröffnung der unter Knigges Leitung entstandenen und von einem wissenschaftlichen Beirat begleiteten Internationalen Wanderausstellung 2005 im Jüdischen Museum gab dann den Ausschlag dafür, dass die Erfurter Stadtspitze ihre Befürchtungen eines Imageschadens für die Stadt aufgab und mich mit einem Konzept für einen Erinnerungsort auf dem ehemaligen Firmengelände beauftragte, das 2007 einstimmig im Stadtrat beschlossen wurde. Die AfD gab es damals noch nicht. Nur durch eine bedeutende Förderung der Thüringer Landesregierung und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien war die Gestaltung des Erinnerungsortes mit Außenausstellung, Sonder- und Dauerausstellungsfläche und Raum für Bildungsarbeit und Veranstaltungen in der Ihnen vertrauten Qualität möglich.

Diese Einleitung macht auch deutlich, dass wir bei der Erneuerung und Erweiterung der Wanderausstellung, die 2011 mit der Eröffnung des Erinnerungsortes in damals schon erweiterter Form zur Dauerausstellung wurde, auf einer großen wissenschaftlichen und kuratorischen Expertise aufbauen.

Vor anderthalb Jahren haben wir uns nun an das Konzept für die Arbeiten an der Ausstellung gemacht. Es gab Sanierungsbedarf, Reparaturen, Lackierarbeiten, Austausch von Bildschirmen, Erneuerung von Grafik und ähnliches war zwingend. Im Kern sahen wir uns vor der wissenschaftlichen und kuratorischen Aufgabe, eine in ihren wesentlichen Bestandteilen 20 Jahre alte Ausstellung in jedem Detail, in jedem Satz, jeder Abbildung und jedem Exponat auf Forschungsaktualität, Besucherfreundlichkeit und didaktische Qualität zu überprüfen. Dafür haben wir konsequent die inzwischen 15-jährige Erfahrung mit dieser Ausstellung hier am Ort genutzt. Das heißt, wir haben alle unsere Guides in der Ausstellung um eine systematische Auswertung ihrer Arbeit mit Gruppen gebeten und wir haben Einzelbesuchende befragt. Wir haben eigene neue Forschungsergebnisse aus 15 Jahren und alle in dieser Zeit erschienene wissenschaftliche Literatur einbezogen.

In vielen Details, die vielleicht nur bei einem genauen Vorher-Nachher-Vergleich auffallen, haben wir neueres Wissen eingearbeitet, zum Beispiel bei den Fotos aus dem Auschwitz-Album. Nun werden anders als vorher alle Fotos erläutert, es wird beschrieben, woher die Menschen auf den Fotos stammen, wo sie sich genau im Lager befinden, was sie hinter sich haben und was ihnen geschehen wird. Die Zeichnungen des unbekannten Häftlings wurden datiert und beschrieben, der Fotograf der illegal aufgenommenen Fotos, ein Häftling des Sonderkommandos, konnte benannt und der Ort, von dem er aus fotografierte, korrigiert werden. Neben diesem Gewinn an Erläuterung haben wir die Abbildungen durch eine hinterleuchtete Grafik stark aufgewertet, um ihren einzigartigen Charakter als visuelle Zeugnisse aus dem Vernichtungslager Auschwitz besser herauszuarbeiten.

Hinterleuchtete Grafiken kommen auch bei den Raumtextstelen zum Einsatz, die schon vorher durch die Ausstellung führten, allerdings wenig auffielen. Die neu gestalteten Stelen lassen die Besuchenden nun mit Fotos, Fragen und Kapiteltexten unmittelbar in die Geschichte eintauchen, laden zum Hinsehen, zum Erkunden und zur Reflektion ein. So holt die neue Eingangsstele im Erdgeschoss nun unsere Besuchenden mit der von ihnen oft gestellten Frage ab: „Wer waren die Akteure, was hatten sie für Motive und wie gingen sie nach 1945 mit ihrer Schuld um?“ Die Stele am Arbeitsplatz des Ofenbau-Ingenieurs Kurt Prüfer belegt nun mit dem Plan des ersten Ofens für das KZ Buchenwald, dass alle im großen Zeichensaal die Auftraggeber im Stempel lesen konnten, hier handschriftlich ausgefüllt und darunter von uns besucherfreundlich transkribiert. Die letzte Raumtextstele, die die Besuchenden in der Ausstellung verabschiedet, spricht nun in der Überschrift das Kernthema „Handlungsspielräume und Verantwortung“ an, animiert mit dem Abdruck einer Besuchernotiz zur Selbstbefragung und lädt dazu ein, sich auch zu äußern. Insgesamt haben wir auch Schrift und Textgestaltung in allen Grafikflächen bis auf das nicht veränderte Treppenhaus und die Nachgeschichte im Flur oben in der Lesbarkeit verbessert.

Inhaltlich möchte ich nicht die vielen Änderungen im Detail verraten, damit erfahrene Gäste selbst noch Neuentdeckungen machen können oder sich zu einer Führung eingeladen fühlen. Sie werden dabei sehen, dass die Neuanordnung oder Ergänzung von Dokumenten und Abbildungen in den Pulten die innerbetriebliche Hierarchie, Arbeitsteilung und Dynamik von Aktion, Reaktion und gegenseitiger Radikalisierung noch stärker verdeutlicht. Generell gilt, dass das Narrativ der Ausstellung, das in Abbildungen, Dokumenten und Erläuterungen die Geschichte einer Mitwisser- und Mittäterschaft ganz normaler Menschen in ihrem beruflichen Alltag an einem Menschheitsverbrechen erzählt, seine Gültigkeit behalten hat und nun noch schärfer herausgearbeitet wird.

Das gelingt auch mit der Einarbeitung einer wissenschaftlichen Neuentdeckung zum Einstieg von Topf & Söhne in die Geschäfte mit Leichenverbrennungsöfen. Durch die Arbeit an einem von mir herausgegebenen Sammelband zu Kori GmbH, der Konkurrenz von Topf & Söhne auf dem neuen Markt für Leichenverbrennungsöfen, und der Erarbeitung unserer Ausstellung „Wohin bringt ihr uns? ‚Euthanasie‘-Verbrechen im Nationalsozialismus“ haben wir den Blick geweitet und stärker als zuvor die Frage der Lieferung dieser Öfen an die „T4“-Tötungsanstalten mitberücksichtigt. Denn die SS, die die wachsende Zahl der Todesopfer ihres Lagerterrors nicht länger in den städtischen Krematorien einäschern lassen wollte und schon länger illegale lagereigene Krematorien anstrebte, hatte 1939 dasselbe „Problem“ wie die Planer des Massenmords an Menschen mit geistigen, psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen, die sogenannte „T4“ –Zentrale nach ihrer Adresse in der Berliner Tiergartenstraße 4. Beide wollten ihre Mordopfer an Ort und Stelle verschwinden lassen, wobei der Massenmord in der „T4-Aktion“ anders als die hohe Sterberate in den Konzentrationslagern absoluter Geheimhaltung unterworfen wurde. Eine neue Zusammenschau von Betriebsdokumenten und Zeugenaussagen erhellt nun das unklare Bild des Einstiegs von Topf & Söhne in das Geschäft mit den Leichenverbrennungsöfen. Nun können wir zeigen, dass der allererste Auftrag für zwei Leichenverbrennungsöfen an Topf & Söhne vom Oktober 1939 nicht von der SS stammte, wie bisher angenommen, sondern eine Tarnbestellung für die „Aktion T4“ war. Der Einsatz des Einmuffel-Ofens aus dieser Bestellung erfolgte zwar im Winter 1939 im KZ Buchenwald, doch es handelte sich dabei um einen Testlauf für die „T4“, deren Vertreter dabei waren. Die Leichen stellte die SS zur Verfügung, hatte sie doch in diesen Wochen ein Massensterben von an Ruhr erkrankten Häftlingen provoziert. Die Spur dieses Einmuffel-Ofens verliert sich in Buchenwald, doch der zweite Teil der Tarnbestellung, der Doppelmuffel-Ofen, tauchte – belegt durch Zeugenaussagen – in der „T4“-Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel auf. Den Sachverhalt können Sie im ersten Pult in der Dauerausstellung genau nachlesen, an dieser Stelle ist das Fazit von Bedeutung: Nicht erst beim Völkermord in Auschwitz 1943 wurden Öfen von Topf & Söhne zum entscheidenden Bestandteil eines Vernichtungsprogramms, sondern schon 1940 in der Tötungsanstalt Brandenburg an der Havel.

Der radikale ethische Bruch zwischen dem Bau pietätvoller Feuerbestattungsöfen und der 1939 beginnenden gleichzeitigen Entwicklung von Öfen nach dem Prinzip der Kadaververnichtung für die Opfer der SS und der „Aktion T4“ kann mit neuen Details zu Ofenbau-Ingenieur Kurt Prüfer noch klarer gezeigt werden. Die Weiterführung der Forschungen zu ihm haben ergeben, dass seine pietätvollen Konstruktionen Topf & Söhne nicht nur zum Markführer in der Weimarer Republik für städtische Krematoriumsöfen machte und der Firma einen exzellenten Ruf bescherten, sondern dass er selbst hier in Erfurt ein Pionier der Feuerbestattungsbewegung war. Diese moderne Alternative zur Erdbestattung gewann nach dem Ersten Weltkrieg durch im Arbeitermilieu gegründete Vereine, die gegen einen Mitgliedsbeitrag die Bestattungskosten trugen, großen Zuspruch. Der größte dieser Vereine wurde der Volksfeuerbestattungsverein Groß-Berlin, seine Erfurter Ortsgruppe wurde 1924 ausgerechnet von Kurt Prüfer gegründet, der mit einer Anzeige in der sozialdemokratischen Tribüne im November des Jahres zur Mitgliederversammlung in den Alten Ratskeller am Fischmarkt einlud. Unter seinem Vorsitz wuchs die Erfurter Ortsgruppe bis 1930 auf 20.000 Mitglieder an, auch durch Führungen im städtischen Krematorium, wo Kurt Prüfer seine pietätvollen Öfen von Topf & Söhne zeigte. Kurt Prüfer war ein Pionier dieser solidarischen modernen Bestattungsbewegung, ein Ehrenamtler, der heute vielleicht für sein Engagement ausgezeichnet würde. Und Kurt Prüfer zögerte nicht, ab 1939 im Wettlauf mit dem Konkurrenzunternehmen Kori Terror und Massenmord von SS und „T4“ als Geschäftsfeld für seine Firma zu erschließen.

„Die zwei Seiten eines geachteten Ingenieurs“ zeige die erneuerte Dauerausstellung, schrieb Zeit-Online am Donnerstag und wirft damit die zentrale Frage auf. Wie ist es möglich, dass Menschen, die wissen, was richtig und was falsch ist, sich dennoch schuldig machen an ihren Mitmenschen? Eine Frage, die Oberbürgermeister Horn zu Anfang aufgeworfen hat, die jeden von uns zur Selbstbefragung auffordert und die sich mit der leider sehr aktuellen Frage nach den gesellschaftlichen Verhältnissen verbindet. Welche Bedingungen fördern dieses ethische Versagen und wie können wir diese Bedingungen verhindern?

Prof. Schramm hat ausgeführt, warum die Stimmen der Auschwitz-Überlebenden in der Ausstellung so wichtig sind. Er hat von seiner eigenen Geschichte gesprochen. Ich möchte ergänzen, dass für mich die Debatte um den Einsatz von KI angesichts des Endes der Zeitzeugenschaft etwas bitter ist. Lange wurde den Überlebenden nicht zugehört, das machen auch die Zitate oben in der Ausstellung deutlich. Lange wurden sie nicht befragt, lange haben sie geschwiegen. Die neue Installation „Stimmen der Überlebenden“ konnten wir deshalb schaffen, weil wir auch als kleines Team seit 2012 Überlebende zu uns einladen und mit ihnen Videointerviews durchführen. Die Installation ist eine Einladung an unsere Besuchenden: Hört ihnen jetzt zu, bewahrt ihr Vermächtnis und vor allem – erfüllt ihren Auftrag. „Ich möchte nicht, dass meine Kinder und meine Enkelkinder so etwas erleben müssen, was wir damals erlebt haben,“ sagte die 2021 verstorbene Esther Bejarano. Das ist unsere Verantwortung. Dafür zu sensibilisieren, dem dient jeder Satz, jedes Dokument, jedes Bild in dieser Ausstellung, die wir nun wiedereröffnen.

Mir bleiben noch einige Worte zur Bildungsarbeit mit der erweiterten und erneuerten Ausstellung. Vorgestern setzten sich unsere freiberuflichen Guides unter der Leitung der Gedenkstättenpädagogin Rebekka Schubert intensiv mit den Neuerungen in der Ausstellung auseinander. Für das erste Quartal 2026 sind wir mit Gruppen ausgebucht. Die Lehrkräfte warten förmlich auf die Wiedereröffnung der Dauerausstellung. Sie suchen bei uns für ihre Klassen Wissen und Haltung gegen lauter werdende rechtsextreme Stimmen in der Schülerschaft und Ermutigung und Stärkung jener Jugendlichen, die dagegenhalten wollen. Wir wissen von der Frustration der demokratischen Lehrkräfte, die nicht wissen, wie sie Jugendlichen mit verhärtet-rechtsextremen Haltungen ein effektives Stopp-Schild zeigen können. Die Initiative der Thüringer Landesregierung, mit der Sanktionierung von Hakenkreuzen und anderen verfassungsfeindlichen Symbolen dem Rechtsstaat auch in der Schule Geltung zu schaffen, ist nicht nur ein Alarmsignal, sondern ein notwendiger Schritt. Ein Schritt, der KEINESFALLS ausreicht, denn wie sollen Jugendliche, die noch auf der Suche nach ihrer politischen Identität sind, lernen, was richtig ist, wenn immer mehr Erwachsene das Falsche tun?

Unsere Erfahrung hier im Haus ist, dass gute historisch-politische Bildungsarbeit zum Nationalsozialismus Jugendliche UND Erwachsene erreichen und sensibilisieren kann für die Gefahren von Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Dafür wurde der Erinnerungsort Topf & Söhne vor mehr als 15 Jahren von vielen Menschen erstritten. Und deshalb ist auch heute unser zivilgesellschaftliches Unterstützter- und Partner-Netzwerk so groß, wie sich in vielen Kooperationen und zuletzt am großartigen Ergebnis der Spendenkampagne des Förderkreises mit der Bethe-Stiftung zeigt. In diesem Auftrag möchte ich meine Rede mit einem Appell an alle Demokratinnen und Demokraten schließen, die in der Stadt und im Land Thüringen politische Verantwortung tragen: Nutzen Sie diese Chance, die dieser Ort Ihnen bietet und stärken Sie ihn.

Mir bleibt zu danken: Dem Büro Weidner Händle Atelier in Stuttgart für die Gestaltung der Vitrinenstelen, Tafeln und Pulte und dem Büro Funkelbach in Leipzig für die Gestaltung der Installation „Stimmen der Überlebenden“, der hinterleuchteten Fotos und Zeichnungen aus Auschwitz und der Raumtextstelen.

Ich danke meiner Mitkuratorin Sophie-Marie Hohmann, unserer Gedenkstättenpädagogin Rebekka Schubert, unserer Koordinatorin Steffi Gorka, unserem Volontär Marc Bouttens, unserer ehemaligen Volontärin Suntje Brumme, den Freiwilligen im FSJ Kultur Elija Schildheuer-Rowe und Jakob Wodzicki, unseren Guides und den Technikern Thomas Lindner, André Langenfeld und Marcel Kahle. Ein solcher Kraftakt ist immer eine Teamleistung. Ich danke dem Förderkreis, der erneut die entscheidende Unterstützerrolle gespielt hat.

Ich danke Ihnen fürs Zuhören. Hiermit ist die erneuerte und erweiterte Dauerausstellung „Techniker der ‚Endlösung‘. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz“ eröffnet. Rebekka Schubert wird heute um 15 Uhr die erste öffentliche Führung in der Dauerausstellung gestalten. Der Förderkreis lädt Sie nun zu einem Umtrunk ein.