Zusammenleben in Vielfalt

Dauer: 6 Stunden

Seminar zu jüdischem Leben in Erfurt, dessen Zerstörung im Nationalsozialismus und den Gefahren des Antisemitismus heute, mit Besuch der Großen Synagoge mit einer VR-Brille, für Jugendliche ab der 9. Klasse geeignet.

Das Seminar wird zu feststehenden Terminen im Januar und November am Erinnerungsort Topf & Söhne angeboten.

Foto: Neueste Technik macht den virtuellen Besuch der Großen Synagoge möglich Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Informationen

In diesem Seminar setzen sich die Teilnehmenden mit den religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Aspekten jüdischen Lebens auseinander und lernen es als einen wichtigen Bestandteil der Geschichte und Gegenwart kennen. Mithilfe einer VR-Brille können sie in die jüdische Geschichte Erfurts eintauchen und die 1884 geweihte und 1938 zerstörte Große Synagoge virtuell erkunden.

Anhand der Biografien jüdischer Erfurterinnen und Erfurter erfahren sie von der nationalsozialistischen, antisemitischen Diskriminierung im Alltag und der Radikalisierung der Gewalt bis zur Shoah. Sie werden dazu angeregt, ihre eigenen Fragen zu entwickeln und verknüpfen so die gemeinsam erarbeitete Geschichte mit ihrer Gegenwart. Das Seminar beschäftigt sich mit den Zusammenhängen von Vorurteilen und politischer Verfolgung im Nationalsozialismus, der Wirkungsweise von Diskriminierung in Geschichte und Gegenwart und der Bedeutung von Grundrechten für das Individuum und die Gesellschaft.

Anmeldung von Gruppen

Die Mindestanzahl an Teilnehmenden für dieses Seminar beträgt zwanzig Personen aufgrund des Seminarablaufs.

Das Seminar wird zu feststehenden Terminen im Januar und November am Erinnerungsort Topf & Söhne angeboten. Die Seminarzeiten werden auf der Website veröffentlicht. Gern können Sie uns darüber hinaus kontaktieren, um die Seminarzeiten zu erfragen.

Frau Steffi Gorka
Projektkoordinatorin
workTel. +49 361 655-1630+49 361 655-1630