Zeugnis und Gedenkort. Die Krematorien von Auschwitz nach dem 27. Januar 1945

26.01.2020 15:00 – 26.01.2020 16:30

Thematische Führung anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Rote Armee

verbogene Metallstangen, mit Moos bewachsenes Geröll und eine zerstörte Mauer aus rotem Backstein.
Auschwitz-Birkenau, Überreste eines Verbrennungsofens von Topf & Söhne, der von der SS vor ihrem Abzug 1945 gesprengt wurde, um Spuren zu verwischen. Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
26.01.2020 16:30

Zeugnis und Gedenkort. Die Krematorien von Auschwitz nach dem 27. Januar 1945

Genre Veranstaltung
Veranstalter Stadtverwaltung Erfurt, Erinnerungsort Topf & Söhne
Veranstaltungsort Erinnerungsort Topf & Söhne, Sorbenweg 7, 99099 Erfurt

Zeugnis und Gedenkort. Die Krematorien von Auschwitz nach dem 27. Januar 1945

Die Dauerausstellung Techniker der "Endlösung" zeigt, wie die Krematorien, von den Häftlingen als "Todesfabriken" bezeichnet, zum Tatort des Menschenverbrechens wurden. Hier beseitigte die SS den größten Teil der in Auschwitz ermordeten Opfer, vor allem Juden aus ganz Europa wie auch Sinti und Roma. Nach der Befreiung wurden die zerstörten Krematorien zum wichtigsten Zeugnis neben Unmengen von Kleidung, Schuhen, Prothesen und Haaren der Ermordeten. Die Trümmer der Krematorien wurden sofort zum Gegenstand von Ermittlungen einer sowjetischen und polnischen Untersuchungskommission. Heute dienen sie als zentrale Orte der Trauer und des Gedenkens und stehen für die nicht vorhanden Gräber der unzähligen Opfer. In der Führung wird die Transformation vom Ort der Spurenvernichtung zum Zeugnis und Gedenkort thematisiert.