Onlineprojekt: Menschheitsverbrechen und Berufsalltag

Dauer: 2 Stunden

Menschheitsverbrechen und Berufsalltag: J. A. Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz

In der rechten Hälfte ein Foto von Papierakten und Zeichnungen, links der Seminartitel.
Foto: "Menschheitsverbrechen und Berufsalltag" Ein Online-Seminar über die Geschichte der Firma J.A. Topf & Söhne Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Informationen

Während des Online-Seminars haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich anhand der Firmengeschichte von Topf & Söhne mit der Frage nach der Mitwisser- und Mittäterschaft an den Massenverbrechen in den nationalsozialistischen Lagern auseinanderzusetzen. Dabei sollen besonders die Motive der Beteiligten für ihre Zusammenarbeit mit der SS hinterfragt und diskutiert werden.

Nach einem kurzen Film zu Beginn werden erste Fragen aufgeworfen und mögliche Motive besprochen. Ein nachfolgender bildgestützter Vortrag bietet einen Überblick über die Firmengeschichte. Das Handeln von zwei Ingenieuren, die maßgeblich an der Entwicklung von Leichenverbrennungsöfen beteiligt waren, steht während des zweiten Teils des Online-Seminars im Zentrum. Dazu lesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Dokumenten und tauschen sich in kleinen Gruppen aus. In einer abschließenden Diskussion wird zusammengetragen, was die Dokumente über die Motive aussagen. Es wird gefragt, ob diese Motive eine Bedeutung für uns heute haben und wie sich jeder und jede Einzelne und die Gesellschaft davor schützen können, dass Menschen in ihrem alltäglichen Tun gegen das Gebot der Mitmenschlichkeit verstoßen. Im Anschluss an das Seminar erhalten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammenfassende und weiterführende Materialien per Mail.

Anmeldung von Gruppen

Das Online-Seminar wird über ein Videokonferenztool auf der Plattform "vhs-cloud" der Volkshochschulen durchgeführt. Dazu ist es notwendig, dass  alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich auf der Plattform mit einer E-Mail-Adresse anmelden. Die "vhs-cloud" kann im Browser geöffnet werden. Um einen Austausch auch im digitalen Raum zu ermöglichen, sollte die Gruppengröße bei 15 Personen liegen. Das Angebot eignet sich für interessierte Gruppen der Jugend- und Erwachsenenbildung. Für die Teilnahme wird ein internetfähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon benötigt.