Deutsch-arabische Führung durch die Dauerausstellung

Geschichte im Dialog – eine interkulturelle Begegnung

Ein junger Mann erklärt Besucherinnen und Besuchern etwas in einer Ausstellung
Foto: Deutsch-arabische Führung durch die Ausstellung "Techniker der 'Endlösung'" Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Informationen

Während dieser besonderen Führung steht der interkulturelle Dialog im Zentrum. Mahmoud Ramok Baki, ein aus Syrien geflüchteter junger Mann, hat sich in seinem einjährigen Bundesfreiwilligendienst im Erinnerungsort Topf & Söhne erstmals mit den nationalsozialistischen Massenverbrechen auseinandergesetzt. Nun informiert er in der Ausstellung selbst über das Vernichtungslager Auschwitz und die Firma Topf & Söhne und berichtet dabei über seinen persönlichen Zugang zur Geschichte der Shoah, zum Beispiel, warum ihn historische Aufnahmen an seine eigene Flucht erinnern.

Rebekka Schubert, Gedenkstättenpädagogin, zeigt anhand von Firmenunterlagen auf, wie die Ingenieure bei Topf & Söhne die unmenschlichen Folgen ihres individuellen Handelns ausblendeten und so zu den Technikern der "Endlösung" wurden. Aus diesem Dialog entsteht am historischen Beispiel ein Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern darüber, warum Menschen unethisch handeln und wie Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft und im persönlichen Alltag erreicht und bewahrt werden kann.

Anmeldung von Gruppen

Die Gruppe kann aus maximal 27 Personen bestehen. Sie sollte mindestens sieben Personen umfassen. Das Mindestalter beträgt 15 Jahre. Führungen in Fremdsprachen können begrenzt vermittelt werden.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf, damit unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihren Besuch gezielt auf die jeweiligen Wünsche, Fragen und das Wissen der Gruppe vorbereiten können.