Initiative des Förderkreises: Mehr Raum für Pädagogik!

10.06.2012 10:00

Der Erinnerungsort hat seine Qualität als innovativer historischer Lernort unter Beweis gestellt.

Besucherandrang und Internes

Bis heute haben über 17.300 Besucherinnen und Besucher an einer von 290 Führungen teilgenommen und die 35 Veranstaltungen genutzt, um sich mit Wirtschaftsethik, Bildungsarbeit gegen Rassismus, Erinnerungskultur, jüdischer Geschichte, dem Schicksal der Sinti und Roma, der "Euthanasie", dem Völkermord in Ruanda und vielen anderen sensiblen, schwierigen und die Grundfragen einer menschlichen Gesellschaft betreffenden Fragen zu beschäftigen.

Die vielfältigen Aufgaben werden von einem jungen Team unter Leitung von PD Dr. Annegret Schüle und der Gedenkstättenpädagogin Rebekka Schubert erledigt: eine Freiwillige im FSJ Kultur, freiberuflich tätige Guides und Projektbearbeiter sowie studentische Praktikanten und die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Förderkreises Erinnerungsort Topf & Söhne e. V. Im Herbst 2012 wird das Team um eine/n wissenschaftliche/n Volontär/in und dann zwei Freiwillige (FSJ Kultur und Bundesfreiwilligendienst) verstärkt. Das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur hat in Aussicht gestellt, die Bildungsarbeit am Erinnerungsort durch den zeitweisen Einsatz einer Lehrerin zu unterstützen.

Für die pädagogischen Projekte steht derzeit nur ein Raum zur Verfügung, der Veranstaltungssaal. Benötigt wird ein weiterer Gruppenraum für die Bildungsarbeit sowie Arbeitsplätze für die Verstärkung des Teams. Die Stadt Erfurt sieht sich aus finanziellen Gründen derzeit nicht in der Lage, die von ihr angemietete Fläche zu vergrößern. Unterstützen Sie mit Ihrer Initiative und Ihrer Spende den Lernort. Helfen Sie uns, mehr Raum für die Pädagogik im Erinnerungsort Topf & Söhne zu schaffen.