Telefonnotiz von Oberingenieur Fritz Sander, 17. Februar 1943
(Thüringisches Hauptstaatsarchiv Weimar )

Die Telefonnotiz belegt, dass auch Mitarbeiter, die Auschwitz nie besuchten, aber mit der Auftragserledigung zu tun hatten, über den beabsichtigten Gasmord in den Krematorien informiert waren. Dass in dieser Notiz das Wort „Gaskeller“ auftaucht, zeigt, wie selbstverständlich in der Firma mit der technischen Dienstleistung für den Massenmord umgegangen wurde. Die Handschriften und Kürzel belegen, dass die Notiz durch die Hände von Ludwig Topf, Betriebsdirektor Gustav Braun, des kaufmännischen Prokuristen Max Machemehl und des Leiters des Einkaufs Florentin Mock gegangen ist.